2017

10.2017

Glocal Heroes –Formen des künstlerischen Protestes

8.10.2017, 8 p.m.
Studio 1 at Kunstquartier Bethanien
Mariannenplatz 2, 10997 Berlin

Mit Ingo Arend, Renata Kamińska und Jan Verwoert,

Ein Gespräch über die aktuelle Situation der polnischen Künstler*innen im In- und Ausland sowie über die Formen des künstlerischen Protestes von der ästhetischen Auseinandersetzung bis hin zum (partei)politischen Engagement.

Moderation: Jagna Anderson und Berenika Partum

• Ingo Arend ist Historiker, Politologe, Autor und Kritiker. Seine Themengebiete sind Kunst und Politik, Kunst und Geschichte, Kunst und Kultur in der Türkei und im MeNaSa-Raum. Mitglied des Präsidiums der neuen Gesellschaft für bildende Kunst (nGbK), Mitglied diverser Jurys. Weblog: Ästhetik und Demokratie. www.ingo-arend.de

• Renata Kaminska untersucht in ihrer künstlerischen Arbeit soziale, kulturelle, politische, ökonomische und sprachliche Hintergründe von Missverständnissen in der Kommunikation in unserer Gesellschaft, die innerhalb von privaten wie öffentlichen Beziehungen. Sie nutzt hierfür verschiedene Medien, indem sie mit sozialen Skulpturen, Site-specific Installationen, Fotografie, Video und Performance arbeitet. Kaminska ist Mitglied der polnischen Oppositionspartei RAZEM.

• Jan Verwoert, zur Zeit Gastprofessor an der UdK, ist ein in Berlin lebender Kritiker und Autor, der sich mit zeitgenössischer Kunst und Kulturtheorie auseinandersetzt. Er ist Mitredakteur des frieze magazine, und seine Texte sind in verschiedenen Zeitschriften, Anthropologien und Monographien erschienen. Er war Professor for Theory an der Oslo National Academy of the Arts, er lehrte am Piet Zwart Institute Rotterdam und war Gastprofessor an der Royal Academy in London.

Polenbegeisterungswelle

Renata Kamińska
09.10.2017, 7 p.m.
Studio 1 at Kunstquartier Bethanien
Mariannenplatz 2, 10997 Berlin

Meeting point at Studio 1 at 7 p.m.

The title “Polenbegeisterungswelle” refers to the demonstrations of sympathy that Polish insurgents received in German-speaking countries after their defeat in the so-called November Uprising of 1830. As they made their way out and away from their country, these Polish emigrants were recognised as paradigmatic freedom fighters. It is ironic that it was these factions that then became the breeding ground for the religiously exacerbated national mythology which nowadays is being revived by national conservative discourses of exclusion.

Curators: Jagna Anderson PhD, Iwona Bigos, Berenika Partum





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